Destruction and Continuity. Jewish Institutions before and after the Shoah

Selected Contributions from a Symposium for Further Reading

Authors

  • Eleonore Lappin-Eppel
  • Philipp Rohrbach Vienna Wiesenthal Institute for Holocaust Studies Editor
  • Dieter Hecht Austrian Academy of Sciences
  • Schulamit Meixner
  • Nechemja Gang
  • Louise Hecht Hochschule für jüdische Studien Heidelberg

DOI:

https://doi.org/10.23777/sn.0124/eve_proh01

Keywords:

Jüdische Institutionen, Jüdisches Wien, Nachkriegsjahre in Wien

Abstract

Before the 'Anschluss' to the German Reich, around 200,000 Jews lived in Austria. In addition to the Jewish religious communities as official representations, Jewish life was organised around associations. They were used for socialising, sport, culture, charity, politics or were professional interest groups. Associations were also places of Jewish solidarity and self-assurance in the face of an anti-Semitic environment. Furthermore, Vienna had a diverse Jewish school system of various tendencies. After the ‘Anschluss’, the Jewish associations were dissolved by the authorities, with only a few exceptions. Schools also had to cease their activities in the following years. After the end of the war, some associations were able to re-establish themselves in the small traumatised Jewish community of survivors and returnees and, over time, schools were also able to resume their activities.

 

On 8 November 2023, a joint symposium by Misrachi Austria and the Vienna Wiesenthal Institute for Holocaust Studies (VWI) was dedicated to the history of selected Jewish associations and schools that existed before 1938 and were re-established after the Shoah. Four selected contributions can be read in this issue of S:I.M.O.N. The entire symposium can be viewed on the Institute's YouTube channel: https://www.youtube.com/watch?v=olYlAQtv3FE

Author Biographies

  • Eleonore Lappin-Eppel

    Eleonore Lappin-Eppel ist Historikerin und lebt in Wien. Ihre Forschungsschwerpunkte sind NS-Judenverfolgung in Österreich und ihre Aufarbeitung in der Zweiten Republik sowie jüdische Presse im deutschsprachigen Raum. Zuletzt erschien das von ihr und Dieter Hecht herausgegebene Buch:  Jüdische Reaktionen auf die nationalsozialistische Verfolgung: Quellenedition zur Verfolgung, Vertreibung und Selbstbehauptung der jüdischen Bevölkerung Österreichs 12938-1941, Clio Verlag. 

  • Philipp Rohrbach, Vienna Wiesenthal Institute for Holocaust Studies

    Philipp Rohrbach ist Historiker und seit 2010 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI), wo er seit 2023 auch Koordinator für Public History ist. Er arbeitete an verschiedenen Projekten mit und kuratierte verschiedene Ausstellungen, darunter „SchwarzÖsterreich: Die Kinder afroamerikanischer Besatzungssoldaten“ (Volkskundemuseum Wien, 2016) und „Lost in Administration: Die Geschichte der Kinder afroamerikanisch GIs in Österreich“ (Universität Salzburg, 2013-2017). Derzeit arbeitet er gemeinsam mit Jochen Böhler und Maren Röger an einer Publikation mit dem Arbeitstitel „Ein österreichischer Gendarm auf Posten im Distrikt Radom, bei den polnischen Partisanen und in Nachkriegsösterreich – Die Memoiren von Adolf Landl“ und ist Co-Kurator der Ausstellung „FLUCHTGESCHICHTEN – eine Ausstellung zur Geschichte des EAZ Traiskirchen“ (Arbeitstitel).

  • Dieter Hecht, Austrian Academy of Sciences

    Dieter J. Hecht, Historiker, arbeitete am Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Forschungsschwerpunkte: Jüdische Geschichte, Provenienzforschung und Holocaust Studies. Publizierte u.a. Zwischen Feminismus und Zionismus. Anitta Müller-Cohen (1890-1962). Die Biographie einer Wiener Jüdin, Wien: Böhlau 2008; Louise an Egon Zweig. Briefe einer jüdischen Frau im Ersten Weltkrieg, Graz: CLIO 2020. Er ist Co-Autor des Buches Topographie der Shoah. Gedächtnisorte des zerstörten jüdischen Wien, Wien: Mandelbaum 2018.Au

  • Schulamit Meixner

    Schulamit Meixner ist seit 2020 Mitarbeiterin der Judaica Forschung GesmbH, deren Zielsetzung es ist, die Geschichte der Wiener Jüdischen Gemeinde nach 1945 zu dokumentieren und zu veröffentlichen. In diesem Rahmen wird 2024 ihre Monographie Die Rückkehr. Wiederaufbau jüdischer Bildung und Erziehung in Wien von 1945 bis heute bei Vandenhoeck & Ruprecht erscheinen. Schulamit Meixner studierte Judaistik und Theaterwissenschaft (Mag.phil) an der Universität Wien, arbeitete als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Jüdischen Museum Wien, lehrte Jüdische Geschichte am ZPC-Gymnasium der Kultusgemeinde und innerhalb der Erwachsenenbildung. 2012 veröffentlichte sie ihr vielbeachtetes Debüt ohnegrund, 2015 folgte der historische Roman Bleibergs Entscheidung (beide Picus Verlag, Wien). Schulamit Meixner ist Mitglied der Grazer Autorinnen Autorenvereinigung und Organisatorin und Akteurin diverser Kulturveranstaltungen.

  • Nechemja Gang

    Nechemja Gang ist Präsident der Misrachi Österreich

  • Louise Hecht, Hochschule für jüdische Studien Heidelberg

    Louise Hecht ist Historikerin; Promotion summa cum laude in Jüdischer Geschichte an der Hebräischen Universität Jerusalem; Habilitation in Jüdischer Kulturgeschichte an der Paris Lodron Universität Salzburg. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Potsdam und Gastprofessorin an der Hochschule für jüdische Studien Heidelberg. Forschungsschwerpunkte: Jüdische Geschichte Mitteleuropas seit dem 18. Jahrhundert. Publikationen u.a. Ein jüdischer Aufklärer in Böhmen: Der Pädagoge und Reformer Peter Beer (1758-1838), Köln: Böhlau 2008. Ludwig August Frankl (1810-1894): Eine jüdische Biographie zwischen Okzident und Orient, Weimar: Böhlau 2016.

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Published

2024-05-23

How to Cite

“Destruction and Continuity. Jewish Institutions before and After the Shoah: Selected Contributions from a Symposium for Further Reading”. 2024. S: I.M.O.N. Shoah: Intervention. Methods. Documentation. 11 (1): 145-52. https://doi.org/10.23777/sn.0124/eve_proh01.